Aus „Chancen“, dem Magazin der Kfw-Gruppe

Aus „Chancen“, dem Magazin der Kfw-Gruppe

In Deutschland zu leben hat den Vorteil, das vielleicht weltweit beste System der öffentlichen Trinkwasserversorgung genießen zu können. Auch bei uns gibt es Probleme, aber unter dem Strich kann man in jeder Stadt den Wasserhahn aufdrehen und frisches, sauberes Wasser in Trinkwasserqualität genießen. Diesbezüglich leben wir auf einer Insel des Seeligen, um die uns der Rest des Planeten beneidet. Denn in den meisten Regionen der Welt sieht es ganz anders aus. Trinkwasserreserven werden gnadenlos aufgebraucht, nicht nur in den Entwicklungsländern, auch zum Beispiel in den Vereinigten Staaten und Kanada. Dürren werden zu einem Problem. In manchen Regionen wird der Kampf um Wasser so gefährlich, dass Kriege drohen. Wasser ist aber auch ein soziales Problem. Vor allem arme Menschen haben in weiten Teilen der Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen.

Aus „Chancen“, dem Magazin der Kfw-Gruppe

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In einem Essay und einem Interview mit der kanadischen Aktivistin Maude Barlow hat Torsten Meise das Thema „Kampf um Trinkwasser“ aufbereitet. In dem Essay „Zwischen Dürre und Flut“ geht es unter anderem um die Illusion, wir würden auf einem wasserreichen Planeten leben. Tatsächlich hängt unsere Existenz an einem dünnen Rinnsal.

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Im Doppelinterview mit KfW-Chefökonom Jörg Zeuner und Maude Barlow geht es um Strategien gegen die Wasserarmut und die Vermeidung von Wasserkriegen. Maude Barlow war übrigens führend daran beteiligt, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen seit wenigen Jahren ein UN-Menschenrecht ist.

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